Die Trotzphase
Gerade lief Dein kleiner Sonnenschein noch brav neben Dir her und im nächsten Moment liegt ein wütender Satansbraten schreiend auf dem Boden und will gar nichts mehr von Dir wissen. Wenn bei Kleinkindern die Trotzphase einsetzt, ist nichts mehr so wie es einmal war.
Die Trotzphase ist anstrengend, aber für die Persönlichkeitsentwicklung des Kleinkinds eine wichtige Etappe.
Wie Du damit umgehen kannst
Diese Stimmungsschwankungen sind ganz normal und gehören zur Entwicklung Deines Kindes. Im Prinzip ist die Trotzphase wie eine kleine Pubertät, denn Dein Kind testet nun die eigenen und vor allem die Grenzen seiner Mitmenschen aus.
Trotz führt zu Persönlichkeitsbildung
Für die Persönlichkeitsbildung von Kindern ist diese Phase absolut unumgänglich. All das, was Kinder in ihrer Entwicklung an ersten Erfahrungen gesammelt haben, wird jetzt auf den Prüfstand gestellt und kommt zur Anwendung. Dabei machen Kinder in der Regel die ersten Grenzerfahrungen, denn meistens erkennen sie, dass sie doch noch nicht so selbstständig sind, wie sie es gerne wären. Auch die Umwelt funktioniert nicht nach den Wünschen Deines Kindes, was zu Panikattacken und unkontrollierten Wutausbrüchen führen kann.
Wie hilfst Du Deinem Kind am besten während der Trotzphase?
Du als Mami stehst mit dem Nein-sagen dem Trotzverhalten Deines Kindes im Weg. Natürlich ist es nicht immer einfach, trotzigen Kleinkindern Einhalt zu gebieten, gerade wenn das Geschrei in der Öffentlichkeit den Spaziergang zum Spießroutenlauf macht. Aber hier lohnt sich Konsequenz, denn in dieser Phase des Grenzentestens ist es wichtig ebendiese aufzuzeigen : Dein Kind braucht klare Regeln, an denen es sich orientieren kann. Was einmal verboten wurde, bleibt auch verboten. Diese Regeln müssen unbedingt mit dem Partner abgesprochen werden und auch der muss sich daran halten. Auf diese Weise kannst Du verhindern, dass Euer Kind Euch gegeneinander ausspielt, um seinen Willen zu bekommen.
Damit die Trotzphase aber nicht nur aus Verboten und Spaßbremsen besteht, solltest Du auch mal Dein Kind bestimmen lassen. Am einfachsten geht das bei Ausflügen oder Spaziergängen, bei denen Du Deinem Kind die Entscheidungen überlässt. Auf diese Weise lernt es, seinen Willen und seine Ideen konstruktiv zu gebrauchen.
Geduld und Ausdauer sind gefragt
Ohne Geduld und eine Menge Ausdauer wird die Trotzphase für Dich und Dein Kind eine ziemliche Qual. Du musst erkennen, dass diese Zeit wie kaum eine andere zur Persönlichkeitsbildung Deines Kindes beiträgt. Jeder Konflikt und jede vergossene Träne gehören dazu, aber auch jedes Lächeln und erreichtes Ziel.
Wenn Du Dich mit Deinem Kind allerdings überfordert fühlen solltest, dann zögere nicht, geschulte Hilfe in Anspruch zu nehmen. Jedes Kind reagiert und entwickelt sich anders. Für eine Überwindung der Trotzphase gibt es leider kein Patentrezept.








Jeromesmama 25.11.2011, 09:47 Uhr
Jerome ist fast 2 1/2 ,er ist gerade voll in der trotzphase.
blaumohn 21.11.2011, 11:26 Uhr
wir machen die phase auch gerade durch. Manchmal ist es nervlich wirklich anstrengend. Man braucht ne Menge Ruhe und Geduld. Wenn es mir manchmal etwas zuviel wird mach ich ne kleine Auszeit und bringe sie für eine Stunde auch mal zur Oma.
Mondscheinbee 11.10.2011, 12:38 Uhr
das stell ich mir echt nervenaufreibend vor, da muss man versuchen möglichst cool zu bleiben, kann mich selber noch so grob an meine teenie zeit erinnern, da macht man ja quasi noch mal eine trotzphase durch..nicht soo angenehm für die eltern ;-)
Rollschuh_Baby 26.09.2011, 12:40 Uhr
Wir stecken gerade mitten in der Trotzphase und ich muss schon sagen, es ist gar nicht so einfach immer konsequent zu bleiben...
Kleine_Nuss85 29.11.2010, 09:35 Uhr
Das Hauen ist gelegentlich noch ein Problem. Wenn er seinen Willen nicht gleich durchsetzen kann, wird Mike schnell mal sehr schlecht gelaunt. Aber ich halte ihn dann normalerweise fest und warte, bis er sich beruhigt hat. Wenn es zu heftig wird oder er andere Kinder versucht zu hauen, kommt er auf sein Zimmer.