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Ohrenschmerzen behandeln

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Ohrenschmerzen

Ohrenschmerzen sind meist einhergehenden Entzündungen bei einer harmlosen Erkältung. Dennoch sind Ohrenschmerzen für alle Beteiligten eine unangenehme Sache.

Wenn Dein Kind sich häufig an die Ohren fasst, hat es meist Ohrenschmerzen. Gegen Ohrenschmerzen helfen alte Hausmittel.

Wenn die Erkältung Ohrenschmerzen mitbringt

Dein kleines Kind leidet unter einer Erkältung, die auch seine kleinen Öhrchen befallen hat. Ohrenschmerzen bereiten keinem Menschen Freude, erst recht nicht einem kleinen Baby, dass mit Ohrenschmerzen nicht umzugehen weiß.

Ohrenschmerzen: Wodurch?

Ohrenschmerzen entstehen meist durch eine Nebenhöhlenentzündung. Durch diese Entzündung können sich fiese kleine Bakterien auch hinter dem Trommelfell versammeln und für starke Schmerzen sorgen. Die häufigste Krankheitsform unter Kleinkindern ist die so genannte Mittelohrentzündung. Symptome dafür ist ein pulsierendes Drücken und Spannen im Öhrchen Deines kranken Spatzes. Das drückende Gefühl entsteht durch die sich ansammelnde Flüssigkeit hinter dem Trommelfell. Wird der Druck irgendwann zu stark, wird das Trommelfell durchlässig und die Flüssigkeit tritt aus dem Ohr heraus. Das hat den positiven Effekt, dass die Schmerzen nachlassen.

Woher weißt Du, dass Dein Baby Ohrenschmerzen hat

Ohrenschmerzen haben keine äußerlichen Anzeichen. Daher kannst Du nicht wissen, ob Dein Baby tatsächlich unter Ohrenschmerzen leidet. Es wird Dir aber einige Signale geben. Dein Baby fasst sich im Falle einer Mittelohrentzündung oft ans Ohr, es schreit sehr viel und wirkt unausgeglichen. Womöglich wird es auch das Köpfchen immer nur zu einer Seite drehen, um sein krankes Ohr zu schonen.

Was hilft bei Ohrenschmerzen?

Oft können die bewährten Hausmittel aus Omas Zeiten eine erste Schmerzlinderung schaffen. Ein feuchter Stoffbeutel mit gekochten Zwiebeln sorgt für eine erste Heilung. Die von dem Beutel ausgehenden Dämpfe vernichten unerwünschte Bakterien und befreien das Trommelfell von Schleim und Eiter. Diese Methode dient aber nur zur äußeren Anwendung. Das Zwiebelwasser darf auf keinen Fall in das Innenohr gelangen, da dies zu einem brennenden Schmerz führen kann.

Für das Innenohr kannst Du Essig oder Knoblauchöl verwenden. Ein paar Tropfen von diesen Hausmitteln in Babys Ohr unterstützen eine schnelle Genesung. Auch zu Brei verarbeitete Leinsamen versprechen eine Besserung der Ohrenschmerzen. Du darfst diese Heilmittel aber nur dann anwenden, wenn Du Dir sicher sein kannst, dass das Trommelfell im Öhrchen Deines Kindes noch nicht geplatzt ist. Das kommt vor, wenn sich hinter dem Trommelfell zu viel Eiter angesammelt hat. Grundsätzlich gilt: Wärme schafft Linderung. Ob Du dafür eine einfache Wärmflasche oder eine Rotlichtlampe verwendest, bleibt Dir selbst überlassen.

Dennoch kann es sein, dass die Mittelohrentzündung Deines Kindes so weit vorangeschritten ist, dass natürliche Mittel nicht mehr helfen. In diesem Falle kannst Du Deinem Kind entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente verabreichen. Du solltest jedoch auch nicht zögern und mit Deinem Kind zum Arzt gehen. Auch Nasentropfen werden im Falle einer Mittelohrentzündung verabreicht, um das Schnupfensekret zu lösen. Wichtig ist, dass Du die Ohrenschmerzen Deines Kindes so schnell wie möglich behandelst oder vom Arzt behandeln lässt. Mit einer Ohrenentzündung ist nicht zu spaßen. Ein Arztbesuch ist in jedem Fall ratsam, um Deinem kleinen Kind so gut es geht helfen zu können.

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1 Kommentar zu: Hilfe bei Ohrenschmerzen

lovely_lena 28.09.2011, 12:52 Uhr

Meine Kleine hatte letztes Jahr drei Mal eine Mittelohrentzündung....das war echt hart :(

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